Erprobungsstufe
Eine gute und intensive Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern und untereinander in der Klasse prägt im FvS den Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium. Mit einem Kennenlerntag für unsere neuen Schüler und Einzelberatungen für Schüler und Eltern der Stufe 5 schon vor dem Beginn des Schuljahres bemühen wir uns, diese Zusammenarbeit aufzubauen.
Besondere Bedeutung haben dabei die Klassenlehrerteams, die jeweils gemein-sam die Leitung einer 5. Klasse übernehmen. Schuleigene Beobachtungsbögen für jedes Kind, die fachliche und entwicklungspsychologische Aspekte vereinen, drei Erprobungsstufenkonferenzen, die u.a. mit den abge-benden Klassenlehrern der Grundschulen durchgeführt werden und Klassenlehrersprechtage für die Eltern der Jahrgangsstufe 5 und 6, die außerhalb der üblichen Elternsprechtage liegen, ermöglichen Eltern, Schülern und Klassenlehrern einen intensiven Austausch miteinander. Dabei ist uns die direkte Kommunikation zwischen Elternhaus und Klassenleitung besonders wichtig. Klassenlehrer und Erprobungsstufenleitung stehen in der Regel unmittelbar für ein Gespräch zu Verfügung, ein schulinterner Jahresplaner, in dem wöchentlich der Schüler und ggf. auch Lehrkräfte alle Ereignisse der Schulwoche festhalten, sichert die gegenseitige Rückmeldung zwischen Elternhaus und Schule.
Ausgebildete Schülerpaten aus der Jahrgangsstufe 8 unterstützen die Klassen-leitungsteams bei der Integration der neuen Lerngruppen. Sie begleiten die neuen Schülerinnen und Schüler am Kennenlerntag, während der Schulein-gangstage in der ersten Schulwoche und stehen in den Pausen als direkte An-sprechpartner zur Verfügung.
Die Stärkung der Klassengemeinschaft und eine genaueres Kennenlernen untereinander ermöglicht der 3-tägige Aufenthalt der Klasse 5 im St. Gilllwell –Camp der Pfadfinder in Haltern. Die erste Klassenfahrt zu Beginn der Jahr-gangstufe 6 vertieft die soziale Integration der Klasse.
Besondere Unterstützung erfahren die Schülerinnen und Schüler der Erpro-bungsstufe durch einen zusätzlich nicht fachgebundene Stunde, die dem Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken gewidmet ist, durch die Arbeitsgruppe „Stille Schüler“ in der 2. Hälfte der Stufe 5 und bei Bedarf durch eine Lese- und Recht-schreibförderung (LRS) in der Stufe 6, die sich an einen allgemeinen LRS-Test anschließen kann.
Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen bietet die Schule in der Stufe 6 darüber hinaus das Expertenprojekt an.
Bereits in der Stufe 5 können unsere Schüler neben ev. oder kath. Regionslehre auch praktische Philosophie als Ersatz für den Religionsunterricht wählen. In der Stufe 6 kommt dann die Entscheidung über die zweite Fremdsprache hinzu. Am FvS kann neben Latein oder Französisch auch Spanisch als zweite Sprache ausgewählt werden. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit in der weiteren Schullaufbahn jede bis dahin nicht gewählte Fremdsprache neu hinzu zu nehmen.








