BNE Fahrten
Gemeisam ein Zeichen gegen Fremdenhass und Ausgrenzung
Gedenkstättenfahrt 2026 nach Weimar und Buchenwald
Nach dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ begaben sich 26 Schüler:innen der Klassen 10a und 10b auf eine ganz besondere Reise. In Weimar lernten sie die verschiedenen Seiten der deutschen Geschichte hautnah kennen. Während Goethe und Schiller durch ihr gemeinsames Wirken am Nationaltheater der Stadt ihren klassizistisch-idealistischen Stempel aufdrückten, wurde Weimar andererseits durch die Nationalsozialisten als Stadt der Demokratiefeindlichkeit missbraucht. Hitler persönlich übernachtete regelmäßig im Hotel Elephant, das sich noch heute mit diesem Kapitel seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzt. 1926 fand am Nationaltheater der zweite NSDAP-Parteitag statt.
Darüber hinaus suchten die Jugendlichen ein so genanntes Ghetto-Haus auf, in dem Jüdinnen und Juden lebten, bevor sie in Konzentrationslager deportiert wurden. Höhepunkt der Reise war der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Auf dem Ettersberg waren die Schüler:innen konfrontiert mit der Aura schwerster Verbrechen und erfuhren viele Einzelheiten über den Überlebenskampf der Häftlinge, der allzu oft erfolglos im Krematorium endete. Ca. 56.000 Menschen, allesamt Individuen mit einer eigenen Geschichte, einer Familie, fanden in Buchenwald zwischen 1937 und 1945 den Tod.
Nach dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ begaben sich 26 Schüler:innen der Klassen 10a und 10b auf eine ganz besondere Reise. In Weimar lernten sie die verschiedenen Seiten der deutschen Geschichte hautnah kennen. Während Goethe und Schiller durch ihr gemeinsames Wirken am Nationaltheater der Stadt ihren klassizistisch-idealistischen Stempel aufdrückten, wurde Weimar andererseits durch die Nationalsozialisten als Stadt der Demokratiefeindlichkeit missbraucht. Hitler persönlich übernachtete regelmäßig im Hotel Elephant, das sich noch heute mit diesem Kapitel seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzt. 1926 fand am Nationaltheater der zweite NSDAP-Parteitag statt.
Darüber hinaus suchten die Jugendlichen ein so genanntes Ghetto-Haus auf, in dem Jüdinnen und Juden lebten, bevor sie in Konzentrationslager deportiert wurden. Höhepunkt der Reise war der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Auf dem Ettersberg waren die Schüler:innen konfrontiert mit der Aura schwerster Verbrechen und erfuhren viele Einzelheiten über den Überlebenskampf der Häftlinge, der allzu oft erfolglos im Krematorium endete. Ca. 56.000 Menschen, allesamt Individuen mit einer eigenen Geschichte, einer Familie, fanden in Buchenwald zwischen 1937 und 1945 den Tod.
Den Ort, an dem die Öfen für das Krematorium gebaut wurden, suchten die Zehntklässler:innen einen Tag später in Erfurt auf. In der Gedenkstätte „Topf und Söhne“ setzten sie sich mit Biographien einzelner Mitarbeiter auseinander, die aus unterschiedlichsten Motiven bereit waren, am Getriebe der nationalsozialistischen Mordmaschinerie mitzuwirken.
Immer wieder stand die Frage im Raum, was all diese Verbrechen mit uns heute zu tun haben. Wann ist der Moment erreicht, an dem man gegensteuern muss? Die Jugendlichen erkannten, wie mühsam es sein kann, sich für eine weltoffene, demokratische Gesellschaft einzusetzen, aber auch, wie sehr sich dieser Einsatz lohnt.
